Biedermeier von Antikmöbel Coburg

Biedermeier Möbel repräsentieren zeitlose Ästhetik und bleibenden Wert, sie wurden immerhin vor nunmehr fast 250 Jahren als Zeugnis des guten Geschmacks ihrer Besitzer und deren gesellschaftlicher Stellung erschaffen. Gleichzeitig stehen sie für behagliche Gemütlichkeit, die in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts so sehr geschätzt wurde und auf die sich viele Bürger auch heute wieder besinnen. Der Begriff Biedermeier  selbst entstand durch das journalistische Pseudonym eines Zeitautoren, der für eine Zeitschrift namens “Die fliegenden Blätter” über Wohnkultur schrieb. Er nannte sich Gottlieb Biedermeier und drückte der Epoche seinen Stempel auf.

Die Zeit des Biedermeier
Historisch korrekt wird die Zeitspanne zwischen 1810 bis 1849 als Biedermeier  bezeichnet, und der sich damals entwickelnde Stil bezog sich ausschließlich auf die Länder des Deutschen Bundes. Nach dem Wiener Kongress im Jahr 1815, der das Ende der Napoleonischen Vorherrschaft in Europa kennzeichnet, folgte eine politische Phase der Restauration, in welcher sich das Bürgertum eher in die häusliche Umgebung zurückzog. Dem entgegen stand der Vormärz unter Heinrich Heine und Georg Büchner, einer revolutionären Bewegung, der sich große Teile der bürgerlichen Gesellschaft nicht anschließen wollten. Man pflegte stattdessen die Hausmusik und die neue Ästhetik der Innenarchitektur. Das ist völlig wertungsfrei zu betrachten, es entstanden auf diese Weise großartige Kleinode der Möbelkunst, und auch Literaten wie Jean Paul und Goethes Sekretär Eckermann folgten geistig dieser Bewegung. Die gestalterische Ausprägung der Möbel und des gesamten Innendekors war klassizistisch geprägt, mit einem bewussten Hang zum Schlichten. So etwas findet sich auch in der modernen Wohnraumgestaltung. Die Möbel des Biedermeier sollten Stil, Niveau und Eleganz ohne vordergründigen Prunk ausdrücken, was im 21. Jahrhundert wohl am besten mit “Understatement” gekennzeichnet würde. Und sie sollten vor allem eines sein: gemütlich. Vorbilder waren vielfach englische Möbel, handwerkliche Qualität wurde absolut groß geschrieben. Typisch für Biedermeier-Möbel sind Sekretäre und Kommoden, der gemütliche Zwei- bis Dreisitzer und die gepolsterten Stühle mit den leicht geschwungenen Beinen. Bekanntester “Designer” des Biedermeier war der Rheinländer Michael Thonet, der schließlich die Möbel für die Wiener Hofgesellschaft entwarf.

Gestaltungselemente der Biedermeier Möbel
Schon im Biedermeier wurde der Grundriss für unser heutiges Wohnen entworfen. Die Möbel waren für Gemütlichkeit, Behaglichkeit und Wohnkomfort gedacht, alles wirkt heimelig. Die Hölzer von Biedermeier Möbel sind meist hell, die Grundformen schlicht und klassisch, gelegentlich werden sie mit einfachen Profilierungen aufgelockert. Aus der Zeit des Biedermeier sind heute Chaiselongues und Sessel, Stühle, Nähtischchen, Spiegel, Kommoden, größere Wandschränke, Sofas, sehr schöne runde Tische und interessante Schreibmöbel erhältlich. Den “Sekretär” gibt es als typisches Biedermeier Möbel. Durch den Verzicht auf allzu viel Schnörkel kommt bei Biedermeier-Möbeln stets sehr schön das Holz in seiner Maserung zur Geltung, die Proportionen der Möbel sind klassizistisch-vollendet, sie lehnen sich stilistisch ein wenig an das Empire (Thomas Sheraton) an, nehmen dieses aber zumeist stark zurück.

Die Firma Antik Held bietet viele hochwertige Biedermeier Möbel und Stilmöbel in Ihren Online Angebot.

Wer ein Freund und Liebhaber des Biedermeier ist und sich gerne mit hochklassigen Möbeln in diesem Stil umgeben möchte, ist beim Antikhandel Held an der richtigen Adresse. Der Betrieb hat seinen Sitz in Neukirchen, einem kleinen Ort zwischen Gera und Chemnitz, nördlich von Zwickau.

Die Firma ist mit ihrer zehnjährigen Erfahrung einerseits Spezialist für die Restauration von und den Handel mit Originalmöbeln des Biedermer Moebel. Andererseits produziert sie aber auch neue Möbel nach originalen Vorlagen aus der Zeit um 1815. Ob Biedermeier Vitrine, Tisch, Stühle oder Biedermeier Sofa – jedes einzelne Stück wird nach Kundenwunsch als Maßanfertigung hergestellt. Der Antikhandel Held steht für aufwändige Handarbeit und ausgesuchte, beste Materialien und garantiert seinen Kunden ein qualitativ hochwertiges Ergebnis. Zur Verfügung stehen verschiedene Edelhölzer wie Kirsch- und Nussbaum, Mahagoni, Eiche und andere.

In der hauseigenen Polsterei entstehen mit viel Liebe zum Detail die originalgetreuen Federkernpolsterungen für Sessel und Sofas aus traditionellen Werkstoffen wie Spiralfedern, Jutegewebe, Seegras und Gurtbändern für ein hervorragendes Sitzgefühl und eine lange Lebensdauer. Das beansprucht viel Zeit und bedarf großen handwerklichen Geschicks, aber das Endprodukt rechtfertigt den Aufwand zu hundert Prozent.

Alle Biedermeier Stühle können beim Antikhandel Held auch mit Sitzflächen aus geflochtenem Peddigrohr im klassischen Achteckgeflecht oder anderen Mustern bestellt werden. Dieses Material wird seit dem 16. Jahrhundert für Flechtarbeiten genutzt.

Eine weitere, nicht alltägliche Spezialität des Antikhandels Held ist die Verarbeitung von Schellack für das Finishing der Biedermeier Möbel. Hierbei handelt es sich um die Harzabsonderung einer Schildlausart, vermischt mit Weingeist als Lösungsmittel. Schellack ist sehr dünnflüssig und wird wegen seiner schnellen Trocknungszeit nicht mit einem Pinsel aufgetragen, sondern in mehreren hauchdünnen Schichten auf die mittel- bis feinporigen Hölzer aufpoliert und liefert einen einzigartigen Glanz.

Das wohl wesentlichste Kennzeichen der Architektur, der Innenarchitektur und der Möbel aus der Zeit bzw. Epoche des Biedermeier ist wohl im eher schlichten, aber sehr eleganten Stil und der Verwendung edler und wertvoller Materialien zu sehen. Zu beachten ist hierbei allerdings, dass es sich bei dem Stil des Biedermeier um eine weitere Variante des Klassizismus handelte.

Eigenschaften der Biedermeier-Epoche
Dabei war der Biedermeier neben Monumentalbauten und bürgerlichen Wohnviertel vor allem auch für die dortigen Möbel und Accessoires prägend. Dabei gilt aber weiterhin zu beachten, dass die Biedermeier-Möbel keinem einheitlichen Stil folgen und eher ein Zusammenspiel bzw. ein Zusammenwirken von divergierenden Strömungen beinhalten. Dies trifft übrigens auch auf die Architektur zu.

Im Gegensatz zu vielen anderen Stilrichtungen kommt es hier weniger auf eine opulente Repräsentanz des Wohlstands als vielmehr auf elegante Gemütlichkeit an. Biedermeier-Möbel sollen also vorrangig das Gefühl von Behaglichkeit vermitteln. Die ersten Möbel dieser Art entstanden nach englischem Vorbild in Wien, wobei während der Produktion viel Wert auf handwerkliche Qualität, beste Verarbeitung und edelste Materialien gelegt wurde. Dabei sind vor allem Kleinmöbel wie Nähtischchen, Sekretäre und Kommoden typische Elemente des Einrichtungsstils Biedermann.

Bezug von Biedermeier-Möbeln

Wer auf der Suche nach Möbeln oder Accessoires aus der Epoche Biedermeier ist, sollte sich entweder auf Auktionen oder bei Antiquitätenhändlern umsehen, denn für Flohmärkte welcher Art auch immer sind die Biedermeier-Möbel eigentlich viel zu wertvoll. Trotzdem ist nicht ausgeschlossen, dass man als versierter Sammler auch hier den einen oder anderen guten Kauf tätigen kann.

Bei einigen sehr guten Schreinern besteht auch die Möglichkeit, die Biedermeiermöbel nach alten Zeichnungen nachbauen zu lassen, was aber schon aufgrund des Materials recht kostspielig sein sollte. Hin und wieder bekommt man auch Imitate dieser Zeit im Möbelhandel. Wer dabei als Sammler Wert auf antike Möbel dieses Stils legt, sollte am besten die Möglichkeit der Auktionen oder Online-Auktionen in Betracht ziehen und dort mitbieten -Biedermeier Möbel.

Weitere Informationen zu Biedermeier, siehe auch unter Wikipedia:

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